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Mediziner stellten fest, dass es häufig psychische Ursachen gibt, durch die Menschen Probleme mit dem Herzen bekommen. Dass viele Menschen ihr Herz kaum schonen, bis der Infakt ihnen ein eindeutiges Signal sendet, ist vielleicht noch nachzuvollziehen. Doch absurder Weise ändern auch nach einem Eingriff Patienten kaum etwas an ihrem Lebensstil und an ihrem schädigenden Verhalten, obwohl sie ahnen, dass dies gefährlich ist.

Warum? Die These ist: Die Betroffenen wissen nicht mit negativen Emotionen und Gefühlen umzugehen und der Körper präsentiert früher oder später die Rechnung. Wenn ein besserer Umgang mit negativen Emotionen nicht gelernt wird, dann kommt es zu Organproblemen. Das Herz ist dabei nur eines der vielen Organe, die unter negativen Emotionen leiden.

Es gibt eine Hitliste von Emotionen, die am stärksten dazu beitragen, dass Organprobleme entstehen. Ganz oben auf dieser Hitliste steht die Angst mit all ihren Facetten: Existenznöte, Beziehungskrisen, Scheidungen, Terroranschläge, weltweite Wanderbewegungen, hoher Arbeitsdruck oder wirtschaftliche Sorgen machen Angst, Stress und sorgen für Unsicherheitsgefühle. Im schlimmsten Fall kann der ständige, negative Stress, tödlich enden.

Dr Michael Spitzbart, Experte für Präventivmedizin, nennt den Zeitpunkt des Zusammenbruchs „den persönlichen 30%- Fall“. Er meint damit, dass wir 70% der Organfunktion einbüßen können ohne davon wesentlich Notiz zu nehmen. Klar, hier und da ein Zipperlein, doch dann nimmt man eine Pille, schläft sich mal aus, lenkt sich ab und schon geht’s wieder. Doch hat man seinen 30%- Fall, – dann  knallt’s meist richtig! Dann geht’s zum Arzt oder ins Krankenhaus und man wird wieder auf 35% gehoben. Danach schickt man die Patienten nach Hause, sagt ihnen sie sollen ihr Leben ändern. Und was machen die meisten Patienten? Entweder sie machen nichts oder sie disziplinieren sich und bemühen sich krampfhaft, mit lieb gewonnenen Verhaltensmustern aufzuhören, die meist über Jahrzehnte köstlich, angenehm, ungefährlich, ja sogar sehr entspannend und hilfreich oder existenziell wichtig waren oder sind. Ich trinke ja auch lieber Kaffee mit zwei Löffeln Zucker am Morgen statt Green Smoothie, würde sofort mit dem Rauchen wieder anfangen, wenn’s jung hielte und relaxe lieber stundenlang auf dem Sofa, statt bei Wind und Wetter durch die Gegend zu joggen.

Wie man ‚mal eben‘ und mit Freude mit Verhaltensmustern aufhört, die über Jahrzehnte ihre Berechtigung hatten, das sagen Ärzte einem selten. Das disziplinierte Vermeiden von schädigenden Verhaltensmustern kann so anstrengend sein, dass man’s lieber bleiben lässt. Wenn es für schädigende Verhaltensmuster keinen lustvollen Ersatz gibt, steckt man schnell mal in einer Zwickmühle und der Rückfall oder die Verlagerung auf andere schädigende Verhaltensmuster folgt nach kurzer Zeit.

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Und wenn Sie wissen wollen, wie gesund Sie sind statt wie krank: Lassen Sie sich doch mal von einem Arzt untersuchen, der gesunde Menschen behandelt. Meine Empfehlung: Dr. Michael Spitzbart (http://dr.spitzbart.com/). Ob er oder ein anderer, es sollte ein Arzt sein, der sich darauf versteht, gesunde Menschen noch gesünder zu machen, statt kranke Menschen wieder in den statistischen Normwert zu bringen. Vielleicht finden Sie einen Arzt der Ihnen sagen kann, wie nah Sie bei 100% Ihrer Organfunktion stehen, statt lediglich: „Im Vergleich zu Kranken sind Sie gesund“. Und wenn Sie neue Verhaltensmuster entwickeln möchten,-lustvoll natürlich-, dann werden Sie wohl um die Psychokiste nicht drumherum kommen. Denn wissen was gesund ist, tun ja die meisten von uns.

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