Veränderungsprozesse fühlen sich dann gut an, wenn Körper und Geist gemeinsam zum Erreichen eines Ziels beitragen.

Die moderne Neuro- und Kognitionsforschung hat die „klassische Vernunft“ zu Grabe getragen. Der Verstand allein reicht nicht dazu aus, Konflikte zu lösen und Ressourcen zu aktivieren, die unser Leben schön machen. Auch nicht dafür, Erfolg zu haben, gesund zu bleiben und Liebe zu erfahren. In der Kommunikation entscheiden nicht die Fakten an und für sich, sondern somatische Deutungsrahmen, die man in der kognitiven Wissenschaft als Frames bezeichnet.

Diese Frames werden durch Sinneserfahrungen im Gehirn aktiviert. Erst sie verleihen Fakten eine Bedeutung, indem sie Informationen in ein Verhältnis zu unseren körperlichen Erfahrungen und unserem abgespeicherten Wissen setzen. Unser Verhalten und unsere Sprache wird daher zur Marionette unserer Gefühle – von Gefühlen, die wir nach im Leben gemachten Erfahrungen im Gehirn abgespeichert haben.

Eine gelingende Kommunikation und zielführendes Handeln herbeizuführen ist nur dann möglich, wenn hinderliche Frames und Erfahrungsbilder aufgedeckt und geändert werden. Die Änderung führen wir herbei, indem wir den Deutungsrahmen auf kognitiver und körperlicher Ebene neu gestalten. Wenn der Deutungsrahmen sich gut anfühlt und der Verstand unsere Ziele für realistisch hält, ist der Weg für die gewünschte Veränderung frei. Für Worte und Handlungen, die zielführend und stimmig sind.

Weil der Körper sowie der Wandel von Denk- und Erfahrungsmustern im Mittelpunkt meiner Beratung stehen, heißt die Methode:

Embodied Reframing™

Embodied Reframing basiert auf der Theorie der Embodied Communication, der Persönlichkeiten-System-Interaktionen-Theorie und dem Zürcher Ressourcen Modell, kurz ZRM. Methoden und Theorien die an der Universität Zürich und der Universität Osnabrück entwickelt wurden und laufend durch wissenschaftliche Begleitung auf deren nachhaltige Wirkung hin überprüft werden.

Die sieben Schritte des Embodied Reframing™

  1. Das Thema bzw. die Herausforderung beschreiben
  2. Die Signalwelt des Körpers analysieren
  3. Hypothese/n über unerwünschte Frames entwickeln
  4. Den gewünschten Frame, das Ziel, den Wunsch benennen 
  5. Mittels eines stimmigen Embodiements einen für das Ziel passenden Frame entwickeln
  6. Mit alle Sinne ansprechenden Ressourcen das gewünschte neuronale Netz zur Zielerreichung stabilisieren, selbstbestimmte Priming-Effekte nutzen und den neuen Frame nachhaltig stärken
  7. Vorhersehbare Situationen planen, den Einsatz des gewünschten Frames vorbereiten, Hürden abbauen, Erfolge feiern 

Die fünf Phasen des Embodied Reframing™

  1. Frame+Pricture-Analyse
  2. Embodiment
  3. Selbst-Priming 
  4. Goal Reframing
  5. Umsetzung 

Vier Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Es überhören, wenn Ihr Körper zu Ihnen spricht
  • Glauben, dass der Verstand allein eine herausfordernde Situation meistern könnte
  • Den Einsatz des Körper als Ressource vernachlässigen
  • Herausfordernde Situationen nicht vorbereiten, oder nach einem Crash diesen nicht mit Verstand und Körper analysieren