PSI-Theorie

Die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (PSI-Theorie) von Julius Kuhl ist eine Theorie der willentlichen Handlungssteuerung, welche motivationale, volitionale, kognitive, entwicklungs- und persönlichkeitspsychologische Theorien zu integrieren versucht.

Dabei versucht Kuhl ein Grundproblem der etablierten persönlichkeitspsychologischen Schulen zu beseitigen, die nämlich oft versucht haben, die Persönlichkeit sehr einseitig anhand eines psychischen Systems (im Sinne der PSI-Theorie) zu beschreiben. Kuhl greift dabei auf bekannte Erkenntnisse verschiedener Schulen (Sigmund Freud, Carl Gustav Jung, Hans Jürgen Eysenck, Carl Rogers, Iwan Pawlow und Kurt Lewin) und aus der Gehirnforschung zurück und bietet eine systemtheoretische Persönlichkeits- und Motivationstheorie mit sieben Ebenen an. Er hebt sich auch in methodischer Hinsicht von den üblichen Typologien und faktoranalytischen Konzepten ab. Allerdings spielt in der PSI-Theorie gerade die Interaktion zwischen den Systemebenen eine große Rolle.

13. September 2017

Erst kommt das Gefühl, dann der Verstand.

Diesmal auch als gesprochener Text: Klick hier. Letzten Mittwoch bat ich meine Leserinnen und Leser, folgende Frage zu beantworten: „Wie reagiert Dein Körper auf eine Situation, […]
30. August 2017

Christiano Ronaldo – mein Held

Ich trau´ es mich kaum zu schreiben, es ist wahr: Christiano Ronaldo ist mein Held – zumindest, was sein Freistoß-Embodiment angeht. Was ist ein Embodiment? Verkörperung? […]
23. August 2017

Lass doch einfach mal los!

Hin und wieder trifft man jemanden, der davon spricht, dass er oder dass sie etwas loslassen muss. Seine geliebten Kinder loslassen, loslassen müssen, das kann wie […]
16. August 2017

Was soll bloß aus mir werden?

Bei Berufswahl oder Wechsel stehen viele Menschen auf dem Schlauch. Die deutschen Hochschulen boten 18.044 Studiengänge im Wintersemester 2015/2016 an. Manch einer hat schon Probleme, sich […]